AMETHYST
Der Amethyst gehört zur Familie der Quarze. Sein Name leitet sich von dem griechischen Wort „a-methystos“ ab und bedeutet „unberauscht“. Der Legende nach versuchte Dionysos die unschuldige Nymphe Amethyst mit Gewalt zu seiner Geliebten zu machen. In ihrer Not betete sie zu Artemis, Göttin der Jagd und Beschützerin der Jungfrauen. Der Kuss des Dionysos und sein weinhaltiger Atem verwandelten die Nymphe in lilafarbenes Kristall, das nach ihr benannt wurde. Amethyste tragen das Spurenelement Eisen in sich, dessen Farbe durch kosmische Strahlung verändert wurde. Sie haben ein trigonales Kristallgerüst und bilden schöne sechseckige Spitzen aus – besonders, wenn sie in unterirdischen Gasblasen, auch Drusen genannt, ihr Wachstum vollenden konnten. Wie alle Quarze leiten sie elektrische Spannungen und werden durch ihre gleichmäßigen Schwingungen als Taktgeber in Uhren und technischen Geräten eingesetzt. Sie beeinflussen den Säurewert und die Keimbildung in Flüssigkeiten. Der Amethyst gilt als Stein der Bischöfe und Päpste. Seine kräftige Farbe steht im Hinduismus für Erleuchtung, im Christentum für göttliche Macht und Magie. Er wird den Februargeborenen zugeordnet, die für ihre Neigung zur Spiritualität bekannt sind. Als Heilstein in Wasser gelegt, reinigt er äußerlich die Haut und innerlich die Darmflora. Mental soll er das Urteilsvermögen stärken und zur Überwindung von Suchtverhalten beitragen.
FERIENHÄUSER