AQUAMARIN
Aquamarin bedeutet Meereswasser. Seine Farbe ist - im Unterschied zu anderen blauen Edelsteinen - stets etwas grünlich, wie das Meer. Der Sage nach ließen einst Meerjungfrauen das Schiff eines Sklavenhändlers untergehen. Sie zogen den grausamen Kapitän in die Tiefe und brachten ihn vor das Gericht der Meereskönigin. Als er die schöne Königin erblickte, verliebte er sich und bereute seine Taten. Seine Haut und seine Seele wandelten sich. Die schwarze Seele wurde rein, seine weiße Haut jedoch schwarz wie Ebenholz. Aus Mitleid entließ ihn die Meereskönigin wieder ins Menschenreich und gab ihm als Zeichen treuer Liebe ihren Schatzstein, den Aquamarin. Noch heute gilt er als Stein der Seefahrer und Eheleute und manche wollen gesehen haben, wie er, in stürmischen Zeiten, seine Farbe wechselte. Aquamarine gehören zur Familie der Berylle. Farblose Exemplare wurden schon im Mittelalter in Monstranzen als vergrößernde Linsen eingesetzt und zu hilfreichen „Augengläsern“ geschliffen. Später hat sich daraus das Wort Brille entwickelt. Rein chemisch betrachtet, bestehen die hexagonalen Kristalle aus Kieselsäure, Aluminium, Beryllium und Eisen als Farbgeber. Als Stein des Frühlings und der Märzgeborenen sorgt der Aquamarin für geistige Frische und Klarheit. Er harmonisiert - in Wasser gelegt - den Hormonhaushalt, stärkt das Immun-system und fördert nach alter Überlieferung die Sehkraft.
FERIENHÄUSER