DIAMANT
Adamas“, der Unbezwingbare, lautet der griechische Name des Diamanten, denn er ist das härteste Mineral der Erde. In Indien, wo die Rohsteine in Flussbetten gefunden wurden, galten sie als magische Talismane, deren Botschaft nur ein weiser „Mandalin“ entschlüsseln konnte um den richtigen Besitzer zu bestimmen. Dabei spielt die Farbe des Kristalls eine große Rolle, denn sie zeigt welche Kraft in ihm steckt. Weiße Diamanten erhellen den Geist, gelbe verhelfen zu Wohlstand, rote verleihen Mut und graue schenken Glück und häuslichen Frieden. Der Diamant besteht als einziger Edelstein aus einem reinen Element, dem Kohlenstoff. Größter Druck und vulkanische Hitze verwandelten vor Jahrmillionen, weiche Kohle in harte kubische Kristalle. Schwarze Einschlüsse zeugen von dieser Umwandlung und sind gleichzeitig ein wertminderndes Zeichen. Farbige Kristalle entstehen, wie beim Kochsalz durch Gitterverschiebungen oder Einlagerungen von Spurenelementen. Das Gewicht wird in Karat gemessen, eine Wort, das von den Samen der Karobbäume stammt, mit denen Diamanten einst gewogen wurden. Ein Fünftel des Grammgewichts sind ein Karat und damit eine Maßeinheit, die für alle Edelsteine gilt. In der Heilkunde wird der Diamant als Mittel gegen Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und zur Behandlung von Schlaganfallpatienten eingesetzt. Er gilt als Stein der Aprilgeborenen, die gerne mit dem Kopf durch die Wand gehen.
FERIENHÄUSER