PERIDOT
Peridot stammt vom griechischen „peridona“ und bedeutet Fülle. Man nennt ihn auch „Olivin“ oder „Chrysolith“ (Goldstein). Einen goldenen Schimmer verleiht er seinem Muttergestein, dem eisenhaltigen, erkalteten Magma, das man auf vulkanischen Inseln, wie Lanzarote, findet. Die Insel Zebirget im Roten Meer war einst die Hauptfundstätte. Von dichten Seenebeln umgeben war, nannte man sie „Topazion“ - die Gesuchte, weshalb der Stein bis zur Renaissance, nur als Topas bekannt war. Der Peridot ist ein Mineral, das unter großer Hitze geboren wird. Seine rhombischen Kristalle, von oft nur winziger Korngröße, sind hervorragende Wärmespeicher. Sie werden zur Herstellung hitzeresistenter Gläser verwendet. Ein Peridot fällt häufiger im Meteoritengestein vom Himmel, als er in der Erdkruste wächst. Die himmlische Herkunft machte den Stein zur Gottesgabe. Im alten Ägypten war es den Pharaonen vorbehalten ihn als „Pektoral“ oder Brustschmuck zu tragen. In dieser Tradition führte Moses mit einem peridotgeschmückten Brustschild, sein Volk durch das Rote Meer. Der Peridot ist der Stein des Sommers und der Augustgeborenen. In der ayurvedischen Lehre wird er bei Herzerkrankungen eingesetzt und seiner grünen Farbe wegen dem Herzchakra zugeordnet. Die anthroposophische Medizin nutzt seine Kraft um übermäßige Lichtempfindlichkeit der Augen zu lindern. In Wasser gelegt, wirkt er entgiftend und energetisierend. Er klärt den Blick und öffnet das Herz für die schönen Dinge im Leben.
FERIENHÄUSER