PERLEN
Vom Griechischen „sphaerula“- Kügelchen, stammen die Perlen. Aus Mondlicht und Tautropfen sollen sie entstanden sein, so jungfräulich und vollkommen ruhen sie in der Muschelschale. In Persien nannte man sie „Marwarid“ Kinder des Lichts. Unter römischer Herrschaft wurde dies zu „Magarita“ und gleichzeitig zum weiblichen Kosenamen. Perlen sind die Reaktion der Auster auf Fremdkörper. Sie versucht den Eindringling mit ihrem Mantelgewebe zu umhüllen. Die Farbe des Perlmutts wird dabei immer an die Perle weitergegeben. Heute wird der Fremdkörper durch einen Muschelkern ersetzt. Das Lüster einer Perle entsteht, wenn sich das Licht beim Auftreffen auf den unterschiedlich kristallinen Schichten bricht. Einen besonders schönen Glanz haben Barockperlen durch ihre dichtere Perlschicht. Als klassische Zuchtperle gilt die japanische Akoja-Perle. Sie bleibt relativ klein, hat aber ein feines Lüster. Die größte, sogenannte Südsee-Perle bildet sich in den tiefen Meeren des indischen und pazifischen Ozeans, wo sie einen seltenen Goldschimmer annehmen kann. In geschützten Lagunen ist die Tahiti-Perle, mit ihren geheimnisvoll-dunklen Pfauenfederfarben beheimatet. Aus Chinas riesigen Seen, stammen die farbenfrohen lachs- bis fliederfarbenen Süßwasser-Perlen. Perlen sind wie lebendige Wesen, sie wollen geliebt und getragen werden. Die natürliche Hautfeuchtigkeit erhält ihren Wasseranteil. So bewahren sie ihren Glanz und schmücken gleichzeitig ihre Trägerin.
FERIENHÄUSER