SAPHIR
Shanipriya – vom Saturn geliebt, so lautet die Bezeichnung für den Saphir im Sanskrit. Wie der Planet in der Horoskopdeutung, so steht der Saphir in der Edelsteinkunde für Verantwortung, Gerechtigkeit und Treue. Er ist ein Stein der Herrschaft und symbolisiert altes, überliefertes Wissen und bleibende Werte. Jeder Kardinal trägt als Zeichen seines Bundes mit Gott, einen Saphir an der rechten, segnenden Hand, den sogenannten „Zölibatsring“. Auch nach dem Sakrament der Ehe schenkte man früher einen Saphir als Morgengabe und Treuegelöbnis. Noch heute gilt der Saphir deshalb als „Morgenstein“. Der Saphir gehört wie der Rubin zu den Korunden und teilt mit ihm den Kristallaufbau. Seine Härte, die nur vom Diamant übertroffen wird, macht ihn auch industriell nutzbar. Alte Plattenspieler funktionierten noch mit einem Saphir als Tonabnehmer. Seine berühmte blaue Farbe verdankt er Beimengungen von Eisen oder Titan – er kann jedoch auch gelb, rosa, grünlich oder farblos als so genannter Leukosaphir auftreten. Feinste Rutilnädelchen geben ihm ein seidiges Schimmern und sorgen für das optische Phänomen des Asterismus, einen sternförmigen Lichtreflex, der über den Stein gleitet. Als Stein der gut strukturierten Septembergeborenen schenkt der Saphir Ruhe und inneren Frieden. Auf die Stirn gelegt hilft er geistige Kräfte zu bündeln, um Ideen und Pläne erfolgreich umzusetzen. Als Edelsteinwasser getrunken, lindert er Nervenschmerzen und stärkt das Durchhaltevermögen.
FERIENHÄUSER