TOPAS
Vom Sanskritwort „Tapas“ für Glut oder Hitze stammt der Topas ab, denn er ist hitzebeständig und praktisch unschmelzbar. Tapas bedeutet auch inneres Feuer. Dieses Feuer zu beherrschen ist eine praktizierte Form der Askese – Tapasya genannt. Strenge und Reinheit strahlt Topas aus, seine Widerstandsfähigkeit macht ihn zum begehrten Rohstoff für Fälschungen. Farblose Steine können durch Erhitzen ein intensives Blau erhalten und werden oft als Aquamarine angeboten. In der Vergangenheit wurden manche durchsichtigen Exemplare, ihrer großen Härte und Resistenz wegen, auch mit Diamanten verwechselt. Ein berühmtes Beispiel ist der sogenannte Braganza-Diamant in der portugiesischen Krone. Topase wachsen in facettenreicher Rhombenform und scheinen von Natur aus Schliff und Politur zu besitzen. Die schönsten natürlichen Blautöne stammen aus Simbabwe, Pakistan und Mosambik. Wegen ihrer Seltenheit werden sie als Edeltopas bezeichnet. In Brasilien gibt es außerdem den begehrten, pfirsichfarbenen Imperial Topas, der seine kupfer-goldenen Reflexe durch das Element Phosphor erhält. Topase sind dem Monat November und dem Planeten Jupiter zugeordnet. Sie verleihen Zielstrebigkeit und fördern die Umsetzung von eigenen Plänen und Wünschen. Sie machen selbstbewusst und helfen Schauspielern die Gunst des Publikums zu gewinnen. In Wasser gelegt stärken sie die Nerven und regen so die Lebensenergie und den Stoffwechsel an.
FERIENHÄUSER