ZIRKON
Der Zirkon ist ein rätselhaftes Gestein aus der Urzeit der Erde. Sein Name stammt vom persischen „zargun“ und bedeutet goldfarben. Wie der Diamant besteht er aus einem Element, dem Zirconium, das in der Tiefe der Erdkruste und des Mondes als kieselsäurehaltige Zirkonerde vorkommt. An Spuren von Uran, Thorium und Blei lässt sich sein wahres Alter bestimmen. Es reicht bis zu 550 Millionen Jahre in die Vergangenheit zurück. Hyazinth nannte man den rotbraunen Zirkon im antiken Griechenland, wo er, der Legende nach, aus dem Blut eines getöteten Gespielen des Gottes Apollo entsprossen sei. Zirkone haben keine konstanten Messwerte, da sie lange der Radioaktivität der Erde ausgesetzt waren. Grüne Zirkone sind sogar aktive Strahlungsträger, sie werden von Sammlern geschätzt und selten zu Schmuck verarbeitet. Am beliebtesten sind goldfarbene und rote Kristalle, besonders selten ist die eisblaue Variante. Durch ihr starkes Lichtspiel sind sie dem Diamanten ebenbürtig und werden oft mit diesem verwechselt. Als „Zirkonia“ bezeichnet man eine industriell hergestellte Imitation, die eine andere Kristallstruktur besitzt. Der Zirkon ist der Stein der tiefsinnigen Dezembergeborenen. Er fördert Hellsichtigkeit, Wachträume und übersinnliche Wahrnehmung. Als Heilstein wird er bei krampfartigen Schmerzen und in der Strahlungstherapie eingesetzt. Er lindert Trauer und schenkt Zuversicht auf ein neues Leben.
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